Im Jahr 2020 werden ca. 35% aller Websites mit dem Content Management System (CMS) WordPress betrieben.
Unter den CMS-basierten Websites nimmt WordPress gar einen Marktanteil von ca. 60% ein.
Kein Wunder, dass sehr viele Webdesigner auf WordPress setzen. Ich selbst nutze auch WordPress für meine Kundenprojekte.

Viele Betreiber von Websites (Privatpersonen, Unternehmen, Ärzte, Freiberufler usw.) lassen Ihren Webauftritt von einem Profi erstellen, wollen aber dennoch kleinere Änderungen selbst vornehmen können.
Genau dafür ist WordPress wunderbar geeignet.
Der Endanwender braucht kein IT-Profi zu sein. Auch ohne Kenntnisse in Web-Techniken wie HTML, CSS, JavaScript und PHP lassen sich in WordPress sehr leicht Änderungen vornehmen oder ganze neue Seiten und Blogbeiträge erstellen.

Frau an Notebook

Das bedeutet nicht, das WordPress ganz ohne HTML und Co. auskommt. Vielmehr ist es so, dass der Benutzer an seinen Inhalten (Texte, Bilder, Videos…) in einem Editor vergleichbar mit Microsoft Word arbeitet. WordPress erstellt daraus dann ganz von selbst im Hintergrund Code in HTML und CSS.

Das WordPress Backend wp-admin

Um eine Website in WordPress bearbeiten zu können, wird das sogenannte “Backend” wp-admin benötigt.
wp-admin wird üblicherweise aufgerufen, in dem man an seine Website-Adresse /wp-admin anhängt.
Das WordPress-Backend dieser Website wird so z.B. aufgerufen, in dem man https://rainer-knappe.de/wp-admin im Browser seiner Wahl eingibt.
Damit nicht jeder Änderungen an der Website vornehmen kann, ist das Backend natürlich mit Benutzername und Passwort abgesichert.

Diesen Benutzernamen und das Passwort bekommt man vom Administrator, also z.B. seinem Webdesigner.
Meine Kunden bekommen diese Daten von mir.
Ich achte darauf, dass ich meinen Kunden nur die Rechte gebe, die sie für die Pflege der eigenen Website unbedingt brauchen. Also um Änderungen am Text vorzunehmen, Bilder auszutauschen und diese Änderungen schließlich auch zu veröffentlichen.
Administrator-Rechte, mit denen im schlimmsten Fall auch größerer Schaden an der eigenen Seite angerichtet werden kann, braucht der Endanwender in aller Regel nicht.

Kann ich in Worpress etwas kaputt machen?

Viele Websitebetreiber haben die Sorge, an ihrer Seite Schaden anzurichten oder sie gar “kaputt zu machen”.
Diese Sorge muss gar nicht sein.
Für wirklich tiefgreifende technische Änderungen fehlen dem Endanwender wie oben beschrieben sowieso die Rechte.
Und wenn doch mal was schief geht, gibt es in WordPress sogenannte “Revisionsstände”. Wenn ich eine Seite “kaputt” gemacht habe, kann ich sie mit wenigen Mausklicks auf den Stand von gestern oder von letzter Woche bringen. Ganz ehrlich: das passiert auch mir!

Und für den schlimmsten Fall der Fälle erstelle ich für meine Kunden wöchentliche Backups der kompletten Website, die innerhalb weniger Minuten wieder hergestellt werden können. Dazu brauche ich dann nur eine Mitteilung meiner Kunden, da in aller Regel nur ich die notwendigen Rechte habe, ein solches Backup wieder herzustellen.

Fertige Bausteine

Einer meiner Kunden, ein Heilpraktiker, möchte auf seiner Website selbst eine Abwesenheitsmitteilung einstellen können, wenn er sich zum Beispiel auf einer mehrtägigen Fortbildung befindet.
Für diesen Fall habe ich eine Vorlage erstellt, die mein Kunde bei Bedarf nur einfügen muss, mit den notwendigen Änderungen versehen und anschließend veröffentlichen kann. Ist er dann von seiner Fortbildung zurück, löscht er diesen Textblock einfach (die Vorlage bleibt für die nächste Verwendung vorhanden).

Fazit

Wer ein wenig mit einem Textverarbeitungsprogramm wie z.B. Microsoft Word umgehen kann, der kann auch WordPress bedienen.
Meine Angebote für eine Website enthalten stets eine ca. einstündige Einweisung in den WordPress-Editor. Diese Einweisung kann per Fernwartung wie z.B. Teamviewer stattfinden oder auch bei einem persönlichen Termin.
Und wer wirklich weder Zeit noch Lust hat, seine Website selbst zu pflegen, der kann mir die komplette Pflege der Website überlassen und sich ganz seinen Kernaufgaben widmen.
Vor dem WordPress-Backend braucht aber niemand Angst zu haben – mit einem kleinen Bisschen Einarbeitung, ist das leicht für jeden zu erlernen.

Möchten Sie Ihre eigene Website betreiben oder z.B. einen eigenen Blog haben?
Nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit mir auf.

Bild von Jan Vašek auf Pixabay

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